Neue Wege für Lannach!
Viele Menschen gehen gern zu Fuß und fahren mit dem Rad. Dazu braucht es menschengerechte Infrastruktur wie beispielsweise durchgehende Fußwege, überdachte Fahrradabstellplätze, schattenspendende Bäume. Wenn das Umfeld passt, könnten viele Wege gut zu Fuß oder mit dem Rad erledigt werden. Auch die Kontakte und Gespräche, die sich beim Zufußgehen ergeben, sind viel wert.
Denken Sie an Ihre Schulzeit - dabei werden Sie sicher auch viele positive Erinnerungen an den Schulweg haben. Geben wir den heutigen Kindern doch die Chance das auch zu erleben, indem wir dafür sorgen, dass es gute und sichere Fußwege quer durch die ganze Gemeinde gibt, abseits von Straßen.
Früher gab es ganz viele “Abschneider”, diese werden heute leider zunehmend versperrt. Eine Wiederbelebung und vorausschauende Planung bei Umwidmungen wäre wünschenswert. Wir Grüne wollen darauf achten, dass vorhandene Wege nicht abgesperrt oder verbaut werden, wie ein aktuelles Beispiel befürchten lässt.
WEITERS SETZEN WIR UNS EIN FÜR:
• Verbindungswege zwischen Siedlungen
• Gehsteige und besser markierte Radwege
• Überdachter Radabstellplatz beim Zugang zum Bahnhof in der Schwarzwiesenstraße
Zugang zu Wäldern und gepflegte Wanderwege Berücksichtigung der dafür erforderlichen Flächen in der Flächenwidmung. z.B.: Ein nachträglich zu errichtender Gehsteig wie aktuell in der Dobler Straße ist für die Anrainer unangenehm (Grenzen/Zäune verschieben) und extra teuer. Mit einer vorausschauenden Planung könnte das vermieden werden (bei der neuen Siedlung in der Oberblumeggstraße wurde das letztes Jahr leider verabsäumt).
Die Gemeinde Lannach stellt viele Zuschüsse/ Förderungen zur Verfügung - das ist grundsätzlich zu befürworten. In der konkreten Umsetzung besteht jedoch dringender Bedarf für Anpassungen, da ein Großteil der Förderungen durch die kalte Progression im Laufe der Jahre deutlich an Wert verloren hat. z.B.: 100,- € Förderung vor 15 Jahren, müsste heute ca. 150,- € sein, um gleich viel „wert“ zu sein. Tatsächlich sind fast alle Fixbeträge in den letzten 10 bis 15 Jahren unverändert geblieben und haben damit deutlich an Wert verloren. Im Gegensatz dazu wird die Privatstraßenasphaltierung mit 30% der Kosten gefördert (nur Asphaltierung, Pflasterung nicht) - hier ist der “Werterhalt” gegeben.
Ist eine Förderung von Versiegelung (ohne Bedacht auf die Regenwasserableitung/Versickerung) noch zeitgemäß? Sollten nicht die Menschen von Lannach im Zentrum der Förderungen stehen?