Grüne Veränderungen im Neutorviertel - Fahrradstraßen und mehr.

Die Neugestaltung des Neutorviertels nimmt immer konkretere Formen an. Notwendige Bauarbeiten werden dabei auf sinnvolle Weise für grüne Veränderungen genutzt.

Zu sehen ist: die Neutorgasse in einer Visualisierung als Fahrradstraße

Seit Jänner wird der Radverkehr aufgrund der Sperre des Kai-Abschnitts zwischen Tegetthoff- und Erzherzog Johann-Brücke über die nördliche Neutorgasse geführt. Diese Gasse – auch kleine Neutorgasse genannt – liegt inmitten der Altstadtschutzzone und hat großes Potenzial für eine Aufwertung durch eine Neugestaltung des Straßenraumes.Vizebürgermeisterin Judith Schwentner plant daher, in diesem Abschnitt eine Fahrradstraße mit Begrünungs- und Sitzelementen sowie zusätzlichen Radabstellplätzen einzurichten.

Bereits im März soll mit der Umsetzung begonnen werden: „Die Aufenthaltsqualität wird durch Bäume, Sitzbänke und Gastgärten deutlich gesteigert und die wunderschönen Arkaden und das besondere Flair der kleinen Gasse werden gut sichtbar“, freut sich Judith Schwentner. Während Radfahrer:innen in Zukunft in beide Richtungen unterwegs sein können, bleibt die Gasse für den Kfz-Verkehr als Einbahn bei Tempo 30 erhalten. Behindertenparkplätze bleiben ebenso bestehen wie Ladezonen. Die Fahrradstraßenregelung gilt vorläufig für die nächsten beiden Jahre. Danach wird diese Lösung evaluiert. Bereits im Vorfeld wurden laufend Gespräche mit Wirtschaftstreibenden und der Initiative Franziskanerviertel geführt und noch einige kleinere Adaptierungen vorgenommen.

Die neue Fahrradstraße wird auch einen positiven Effekt auf das Franziskanerviertel haben. So wird die neue Radachse zwischen dem Andreas-Hofer-Platz und dem Café Schwalbennest dafür sorgen, dass Radfahrer:innen bald nicht mehr über das Kopfsteinpflaster im Franziskanerviertel rattern müssen, wenn sie durch diesen Teil der Altstadt fahren. Das Viertel kann sich dadurch noch mehr zu einer verkehrsberuhigten Flaniermeile entwickeln.