Mobilität - Das Dauerthema
Ein Thema von großer Bedeutung: Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen und Schulen, von Ärzt:innen und Einkaufsmöglichkeiten sind für jeden von uns wichtig.
Flächenwidmung, Industrieansiedlungen, Wohnbau und Straßenbau hängen aber eng zusammen. Leider wird das Verkehrsthema in unserer Gemeinde noch immer isoliert von allen anderen Themen betrachtet. Deshalb muss man sich genau überlegen, wo man was und warum neu widmet und welche Folgen das hat.
Unser Mobilitätsbedürfnis bedeutet nicht zwangsläufig Autoverkehr. Auch Radwege, Gehwege und öffentliche Verkehrsmittel ermöglichen Mobilität. Ein Verkehrskonzept für die ganze Gemeinde wurde von uns Grünen schon vor Jahren verlangt. Wir haben auch den Ausbau von Radwegen und öffentlichen Verkehrsmitteln von Beginn an gefordert, weil viele Wege in der Gemeinde nur ein paar Kilometer betragen und mit dem Rad gut zu bewältigen sind. In den letzten Jahren wurde der Ausbau der Radwege endlich ernsthaft ins Auge gefasst.
Mit neuen Siedlungen und Gewerbegebieten in Dobl könnte sich das Verkehrsproblem noch vergrößern. Vom Ausbau der A9 darf man sich auch keine Wunder erwarten, weil die Strecke über Zwaring und Dobl eine wunderbare Abkürzung zu den Industriegebieten in Lieboch, Lannach und Dobl ist.
Um den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel zu erleichtern, braucht es Taktverdichtungen, Fahrradständer bei Bushaltestellen und überdachte Wartehäuschen.
Bestehende Rad- und Fußwege müssen untereinander verbunden werden, seit langem geplante Fahrradbrücken endlich gebaut werden. Dadurch kann die sichere Erreichbarkeit von Spiel- und Sportplätzen, Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen verbessert werden. Wir müssen endlich auch den Kindern und Jugendlichen und allen Bürger:innen der Gemeinde, die kein Auto besitzen Moblilität ermöglichen und Alternativen zum Auto bieten.
Durchdachte Carsharing-Modelle wären ebenfalls eine Möglichkeit, den „Zwang zum Auto“ einzudämmen, das Verkehrsproblem zu entschärfen und den Menschen Platz, Geld und Zeit zu sparen.