Barrierefreiheit in der Fürstenfelder Innenstadt: Grüne setzen sich für sichere Übergänge ein
Bereits seit drei Jahren setzen die Grünen sich aktiv für eine barrierefreie Umgestaltung von Fußgängerübergängen ein. Insbesondere für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Rollstuhlfahrer:innen und Eltern mit Kinderwägen werden viele bestehende Querungen zu einer Herausforderung.
Foto: Sanierungsbedürftiger Zebrastreifen in der Santnergasse. © Die Grünen Fürstenfeld
Gemeinsam mit der Lebenshilfe Fürstenfeld und dem Bauamt haben die Grünen im Jahr 2020 einige dieser problematischen Stellen ermittelt und darüber nachgedacht, wie wir sie verbessern könnten. Leider wurde in dieser Hinsicht bisher nur wenig unternommen, und wenn, dann im Rahmen anderer Bauprojekte.
Es wäre für Fürstenfeld wichtig, nicht nur die Autofahrer:innen in die Verkehrsplanung einzubeziehen, sondern auch die Belange jener Bürger:innen zu berücksichtigen, für die die Fortbewegung in der Stadt aufgrund ihres Alter beziehungsweise wegen Behinderungen oder der Verwendung von Kinderwägen schwierig ist. Die finanziellen Aufwendungen für die Verbesserung der Barrierefreiheit wären im Vergleich zu den Ausgaben für Parkplätze und ähnliche Projekte weitaus geringer. Zwar wurden bei den Fußgängerübergängen bei der Sparkasse und der Musikschule mittlerweile Verbesserungen versprochen; dennoch gibt es immer noch zahlreiche Stellen in der Innenstadt, die dringend hinsichtlich ihrer Barrierefreiheit überprüft werden müssten. Beispiele hierfür sind die Pflasterung des Hauptplatzes, die Gehwege vom Ärztezentrum in die Innenstadt sowie mehrere Übergänge im Bereich der Hauptstraße und der Bismarckstraße. Eine umfassende Bewertung dieser Innenstadtbereiche im Hinblick auf Barrierefreiheit wäre also äußerst wünschenswert. Bereits auf den ersten Blick ist ersichtlich, dass hier noch Handlungsbedarf besteht .