Jung sein allein ist nicht die Zukunft

,,Die Jugend ist die Zukunft.’’ Ein oft gehörter Satz in der aktuellen Politik. Ja, wir mögen wohl die prägende Bevölkerungsgruppe der nächsten 40 bis 50 Jahre werden, jedoch darf man nicht vergessen, dass nicht nur die eine Hälfte der Alterspyramide die Welt gestaltet. Nein!

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Wir brauchen auch die ,,Alten’’. Ohne sie können wir nicht viel bewirken, denn die Baby-Boomer sind ein wichtiger Faktor der demographischen Entwicklung in der westlichen Welt. Wir benötigen ihre Unterstützung, um einen demokratischen Wandel in Richtung grüne und nachhaltige Zukunft zu schaffen. Das erreichen wir nur durch ein Wechselspiel der Generationen!

Der Generationenvertrag beinhaltet nicht nur, dass uns die Älteren die Welt in einem „lebenswürdigen“ Zustand hinterlassen, er bedeutet auch für uns, eine Welt zu erhalten, in der ein würdiger Lebensabend gewährleistet ist. Die Erfahrungen der Älteren sollten respektiert werden, aber wir Junge dürfen auch erwarten, dass die ältere Generation die Motivation zu Veränderung und Anpassung an neue Entwicklungen nicht verliert, denn das ist von fundamentaler Wichtigkeit!

Dafür braucht es uns Junge, die gesprächsbereit auf den älteren Teil der Bevölkerung zugehen, ihnen ein Ohr schenken, unsere Standpunkte darlegen und von ihnen lernen. Denn nur im Zusammenspiel von Jung und Alt, Mann und Frau, Rechts und Links lässt sich die Zukunft des Planeten wirklich nachhaltig und grün gestalten. Gemeinsam tragen wir die Verantwortung! Wir brauchen die Stimmen der Senior:innen, um starten zu können. Wohin? In eine sichere Zukunft!

Redaktion: Alexander Huber-Grabenwarter, 20 Jahre