Mobilität neu denken - auch im Gemeinderat

In Zeiten wie diesen – Höchstpreise bei Heizöl und PKW-Treibstoffen vom drohenden Umweltkollaps ganz zu schweigen – überlegen viele Menschen, ihre Mobilität billiger und umweltfreundlicher zu gestalten. Diesen Trend sollte man als Gemeinde unbedingt unterstützen und für die Menschen den Umstieg auf zu Fuß gehen, Rad fahren und Öffis benutzen so einfach und bequem wie möglich machen.

blickinsgruene.at - hofstaetten - mobilitaet neu denken
Daher die Forderungen von den Grünen Hofstätten:
  • Fußläufige Erreichbarkeit von Bushaltestellen: zahlreiche Siedlungsbauten haben durch Zäune rundherum keinen kurzen Zugang zu Bushaltestellen. Zum Öffi muss man also über die Hauptzufahrtstraße und oft deutlich länger als über eine direkte Fußverbindung.

  • Überdachte Fahrradabstellplätze an jeder Haltestelle: optimalerweise mit der Möglichkeit, das Fahrrad auch wo anzuketten (Diebstahlschutz). Auf Anregung der Grünen Hofstätten hin wurde bei der neuen Haltestelle Obertrum auch ein Fahrradständer angebracht.

  • Spazieren gehen in der eigenen Gemeinde statt mit dem PKW „in die Natur fahren“ und dort Bewegung machen (#Ironie). Wir verfügen über einen großartigen Spiel- und Motorikpark sowie über schöne Spazierwege, die es lohnt kennenzulernen. Auch hier ist die Raumplanung gefordert: sperren wir doch nicht jeden Durchgang von Siedlungsbauten und Wegen ab!
Seit geraumer Zeit schon bemühen sich die Grünen Hofstätten im Gemeinderat um eine Förderung der Gemeinde für die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln. Das Thema wird zwischen Gemeinderat und Ausschuss hin-und hergeschoben und jetzt auf irgendwann vertagt. Das Bewusstsein im Gemeinderat scheint noch nicht sehr ausgeprägt zu sein, dass wir dringend JETZT Lösungen für Klimaschutz brauchen und nichts mehr auf den SanktNimmerleinstag verschieben können. Wenn alle warten, bis die anderen mit Klimaschutz anfangen, passiert…NIX. Deshalb heißt es auch hier: dranbleiben.