Konstruktive Zukunftspolitik für Sinabelkirchen
WARUM SCHEINLÖSUNGEN NICHT WEITERHELFEN UND WAS ES STATTDESSEN BRAUCHT
Es ist beinahe schon gesetzt: Wenn gewählt wird, kommen Journalistenteams nach Sinabelkirchen und fangen an, die Leute zu interviewen. Wie es denn sein könne, dass so viele Menschen bei uns die rechten Parteien wählen? Und es gibt Analysen, warum das so sei und wie man darauf reagieren solle.
ZUKUNFTSÄNGSTE UND EINFACHE ANTWORTEN
Meist kommt man darauf, dass zunehmende Zukunfts- ängste die Menschen offener für vermeintlich einfachere Lösungen machen. Aber wird dann diesen Ängsten, wenn die Rechten dann gewählt sind, wirklich entsprochen? Widmen sich dann die Politiker und Politikerinnen den wahren Zukunftsfragen? Eher nicht, denn ein Genderverbot an Schulen löst nicht die Bildungsmissstände, ein Kopftuchverbot in der Verwaltung führt nicht automatisch zu einem besseren Service.
SCHEINLÖSUNGEN STATT ECHTER ZUKUNFTSPOLITIK
Ein Gustostückerl der Debatte in den letzten Wochen war die Forderung nach Tempo 150 auf den Autobahnen. Klingt gut, denn wer ist nicht gerne schneller am Ziel. Dass sich dabei sowohl der Schadstoffausstoß als auch der Lärm im Vergleich zu Tempo 100 verdoppeln? Geschenkt! Klimawandel ist eh eine Erfindung und auf ein paar Verkehrstote mehr kommt es nicht an.
Keine der tatsächlichen Zukunftsfragen wird mit Scheinlösungen wie dieser beantwortet. Wie mit dem technologischen Wandel in der Arbeitswelt umgehen? Oder der Erderhitzung, die uns gerade hier in der Oststeiermark in trockenen Sommern Wassermangel und Dürren bescheren wird?
WARUM WIR ALS GRÜNE DARÜBER SPRECHEN
Warum wir als Grüne im Vorfeld der Gemeinderatswahl von diesen Themen schreiben, die auf Gemeindeebene nicht oder kaum gelöst werden können? Nun – gerade hier in der Gemeinde können wir Zeichen setzen. Für ein konstruktives Miteinander, wo um Ideen gerungen wird und nicht um parteipolitische Positionen. Wo es im Rahmen eines Beteiligungsprozesses einen lebendigen Austausch zwischen Bevölkerung und Entscheidungsträger:innen gibt, um unsere Zukunft gemeinsam nachhaltiger zu gestalten. Dafür setzen wir uns als Grüne ein und dafür braucht es auch eine Vielfalt im Gemeinderat.
GEMEINSAM MITGESTALTEN - BÜRGERBETEILIGUNG STÄRKEN
Die Mitgliedschaft in der Energieregion ist mehr als nur eine politische Entscheidung. Sie bietet die Möglichkeit, Bürgerinnen und Bürger aktiv in Entscheidungsprozesse einzubinden. Mit diesen Beteiligungsprozessen können Wünsche, Ideen und Anregungen der Bevölkerung direkt in nachhaltige Projekte einfließen. So gestalten wir gemeinsam unsere Gemeinde und machen Sinabelkirchen zukunftsfähig.
SINABELKIRCHEN ALS VORREITER IN SACHEN NACHHALTIGKEIT
Ein Beitritt zur Energieregion Weiz-Gleisdorf macht unsere Gemeinde zu einem Vorreiter in Sachen Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Wir zeigen, dass wir nicht nur über die Herausforderungen der Zukunft sprechen, sondern aktiv Lösungen finden und umsetzen. Davon profitieren nicht nur wir heute, sondern vor allem auch die kommenden Generationen.
JETZT HANDELN, CHANCEN NUTZEN!
Sinabelkirchen ist seit vielen Jahren Teil des Steirischen Vulkanlands, doch die Vorteile dieser Mitgliedschaft haben sich als eher begrenzt erwiesen. Die Gemeinde hat lokale Veranstaltungen organisiert, aber Hand aufs Herz: Wem in Sinabelkirchen hat die Mitgliedschaft, die auch jährlich etwas kostet, tatsächlich genutzt? Und ganz ehrlich, der Schwerpunkt des Vulkanlandes „Kulinarik und Handwerk“ spiegelt sich nur bedingt in unserer Gemeinde wider, sondern passt eher in die Tourismusregionen der Südsteiermark.
Ganz im Gegensatz zu den zwölf Gemeinden der Energieregion Weiz-Gleisdorf, wo die Bevölkerung von vielfältigen Aktivitäten und Förderungen profitiert hat.
In der neuen Gemeinderatsperiode bietet sich wieder die Chance, zur Energieregion zu wechseln – und die Grünen Sinabelkirchen werden sich vehement dafür einsetzen!