Grüne Themen in Neumarkt

2025 Gruppe2279


SCHNELLSTRASSEN UND DIE ZERSTÖRUNG VON BODEN

Nach jahrelanger Ablehnung wird erneut der Bau der S 37 als „Hochleistungsstraße“ gefordert. Getarnt als „Sicherheitsausbau“ schleicht sich die ASFINAG mit ihrer Schnellstraße erneut ins Land. Alle anderen Parteien unterstützen diesen Ausbau, doch wir Grünen sagen klar: Nein zur Zerstörung unserer Heimat! Statt neuer Hochleistungsstraßen setzen wir auf Verbesserungen der bestehenden Straße (Stichwort: Tonnagenbeschränkung) und den Ausbau des öffentlichen Verkehrs – für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft ohne weitere Naturzerstörung.

BAHNÜBERGÄNGE: WERTVOLLE LANDWIRT- SCHAFTSFLÄCHEN STEHEN AUF DEM SPIEL

In der kommenden Zeit steht eine umfassende Umgestaltung unserer Bahnübergänge an. Bis 2027 sollen alle Übergänge im Gemeindegebiet modernisiert oder sogar aufgelöst werden. Eine mögliche Lösung: eine Begleitstraße entlang der Urtl. Doch auch hier gilt es, den Verlust von wertvollen Landwirtschaftsflächen zu überdenken. Es bleibt spannend!

KONSUM MIT VERANTWORTUNG – NACHHALTIGKEIT DURCH APPS FÖRDERN

Es ist verständlich, dass nicht jeder auf Konsum verzichten möchte, aber nachhaltige Alternativen gibt es. Apps wie Vinted (Kleidung) und Willhaben ermöglichen den Kauf und Verkauf von gebrauchten Artikeln, wodurch Ressourcen geschont werden. „Refurbed“ bietet generalüberholte Elektronik als umweltfreundliche Alternative zum Neukauf. Die App „Too Good To Go“ hilft, Lebensmittelverschwendung zu vermeiden, indem überschüssige Ware zu reduzierten Preisen verkauft wird. Aktuell gibt es in Neumarkt keine teilnehmenden Betriebe mehr, doch die App gewinnt in vielen anderen Orten immer mehr Zulauf und fördert die nachhaltige Nutzung von Lebensmitteln.

ENERGIEWENDE IN NEUMARKT – PHOTOVOLTAIK FÜR DEN EIGENBEDARF STATT EINSPEISUNG

Der Energieverbrauch wird bis 2040 voraussichtlich doppelt so hoch sein, vor allem durch den steigenden Bedarf an Wärme, Mobilität und Elektrizität. In Neumarkt entfallen 50 % des Verbrauchs auf Wärme, 30 % auf Mobilität und 20 % auf Strom. Aktuell kommen 40 % aus erneuerbaren Quellen. Wegen eingeschränkter Einspeisemöglichkeiten wird die Nutzung von Photovoltaik für den Eigenbedarf zur nachhaltigen und kosteneffizientesten Lösung.

FÜR KLARE WERTE IN DER GEMEINDEPOLITIK – KEIN PLATZ FÜR ANONYME ANSCHULDIGUNGEN

In herausfordernden Zeiten setzen wir auf Ehrlichkeit, Respekt und konstruktive Zusammenarbeit. Unseriöse Anschuldigungen und bösartige Schreiben widersprechen unserem Verständnis von Politik. Wir sind offen für Kritik, aber nur, wenn sie aufrichtig und direkt geäußert wird. Konstruktive Diskussionen und echte Zusammenarbeit sind der Weg, um gemeinsam Lösungen zu finden und die Politik voranzubringen.