Sicherung der Schönheit der Naturparkgemeinde Großklein

Sicherung der Schönheit der Naturparkgemeinde Großklein

ABSOLUTES PLANUNGSVERSAGEN BEIM NEUEN BAUHOF

Der Plan, den Bauhof der Gemeinde zum ehemaligen Altstoffsammelzentrum – ASZ zu verlagern, wurde erfreulicherweise aufgegeben. Weil der Beschluss «Alle Gemeinderäte sind für den Neubau neben der Saggau, nur der Grüne Gemeinderat stimmt dagegen» nach den Überschwemmungen im August 2023 doch noch überdacht wurde. Unser Argument gegen den Standort im Hochwassergebiet wurde mit diesem schlimmen Ereignis deutlich untermauert.

Auf unsere Anregung hin und die Vorlage konkreter Planungsideen wurde alternativ der Kauf und die Anpassung einer bestehenden Halle bzw. die Umnutzung eines Leerstandes mit bereits versiegelten Flächen debattiert.

ERHALT DER FRUCHTBAREN BÖDEN FÜR UNSERE LANDWIRTSCHAFT

Am Ende wurde dem Wunsch der Mehrheitspartei nach einem Neubau, in dem man sich alles richten kann, entsprochen. Somit wurde eine Ackerfläche um teure 300.000 € angekauft, die zwar in der Raumplanung als Gewerbefläche vorgesehen ist, nun aber konkret großflächig neu versiegelt wird. Ein weiterer fruchtbarer Acker, der verloren geht.

Der Einsatz von einer weiteren Million Euro für den Neubau in der angespannten Budgetsituation ist unverantwortlich. Die billigste Beton-, Plastik-, Blech-Lösung ist keine nachhaltige Antwort!

Das Baugesetz sieht vor, dass Bauwerke auch in ihrer Gestaltung dem Orts- und Landschaftsbild gerecht werden müssen. Die Gemeinde als Baubehörde hat sicherzustellen, dass die Schönheit unserer Gemeinde geschützt wird.

Das heißt, Baukultur ist Gemeindesache.